Osteopathische Behandlungen

Das Behandlungskonzept, basierend auf Osteopathie, Chiropraktik, Sprotmedizin, orthopädisch manuelle Therapie u.a., ist geeignet für jegliche Schmerzen am Bewegungsapparat und für die Behandlungen von Kindern und Babys .

Die Behandlungen beziehen sich auf Beschwerden am:

Um eine erfolgreiche Therapie durchzuführen, benötigt man immer eine fundierte Diagnose. Hierfür wird jedem Patienten und Beschwerdebild so viel Zeit gegeben, wie dafür notwendig ist. Durch eine eingehende Untersuchung mit manueller Diagnostik, Palpation und Funktionstests wird eine funktionelle Strukturanalyse erstellt, aus der sich unter Einbezug aller beeinflussenden Strukturen, eine ursachenorientierte Diagnose ergibt.

Durch die ganzheitliche Denk- und Herangehensweise, kann ein erfolgreiches Behandlungskonzept erstellt werden, bestehend aus Mobilisation von Gelenken, Manipulationstechniken, Traktion, Querfriktion, Bindegewebstechniken, Nervenpunktmassagen und Infiltrationen der betroffenen Weichteilstrukturen wie Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenkkapseln. Diese Methoden kommen aus der orthopädisch manuellen Therapie, Osteopathie, Chiropraktik, Neuraltherapie, Sportmedizin und chinesischen Medizin (siehe auch Therapieformen).

 

Rücken / Wirbelsäule

In Deutschland haben statistisch gesehen ca. 40% der Menschen Rückenschmerzen. Mehr als die Hälfte der Jugendlichen unter 18 Jahren haben bereits mehr oder weniger schmerzhafte Haltungsprobleme. Die große Mehrheit, der von unspezifischen beziehungsweise funktionellen Rückenschmerzen Geplagten, betrifft die vergleichsweise junge, jedenfalls mitten im Berufsleben stehende Altersgruppe der 30- bis 50-Jährigen.

Hauptursachen: Haltungsschäden und gestörtes Muskel-Teamwork

Fehlbelastung bei überwiegend sitzender Lebensweise und Überlastung durch Übergewicht, eingefahrene (stereotype) Haltungsmuster, Sport oder Leistungssport, schließlich auch eine Schwangerschaft: Das sind die mit Abstand führenden Ursachen von Rückenschmerzen. Lässt man die Schwangerschaft beiseite, sind die Beschwerden eine „Quittung“ für jahrzehntelange Vernachlässigung oder Überstrapazierung des Rückens. Das erklärt sich durch zwei Prinzipien der Muskelarbeit: das Zusammenwirken eines Spielers und Gegenspielers (beziehungsweise entsprechender Gruppen) bei jeder Körperbewegung und das Hebelprinzip. Es führt dazu, dass Kraftakte einen Spieler- oder Gegenspieler-Muskel überfordern. Dann kommt es dort zu Verspannungen und Schmerzen.

Genauer: Vernachlässigte, untrainierte Haltemuskeln in der Tiefe des Rückens verkürzen sich. Verkürzte Muskeln verändern die Mechanik der Gelenke, die Sehnenansätze verhärten sich. Unterforderte Bewegungsmuskeln – das sind die oberflächlicher gelegenen Rückenmuskeln – werden geschwächt und bilden sich zurück.
Strapazierte Gegenspieler-Muskeln verspannen sich und werden schlechter durchblutet. Schließlich melden die örtlichen Schmerzrezeptoren Alarm.

Wenn’s plötzlich klemmt: Blockierungen der Lendenwirbel und Iliosakralgelenke

Die kleinen Wirbel- oder Facettengelenke steuern bzw. begrenzen die Bewegung der Wirbel untereinander. Auf den jeweiligen Wirbelsäulenetagen unterstützen sie auch die Beugung der Wirbelsäule nach vorne und hinten, oder das Seitneigen und Drehen (Rotation). Chronische Fehlbelastung und akute Überbeanspruchung können das Fass zum Überlaufen bringen: Die an der Belastungsgrenze angekommenen Muskeln blockieren das zugehörige Gelenk. Dies passiert vor allem auf der Ebene der Lendenwirbelsäule und steht dem nah, was gerne als Hexenschuss bezeichnet wird. Typisch ist auch die schmerzhafte Blockierung nach abrupter Beugung der Lendenwirbelsäule, wenn ein schwerer Gegenstand gehoben, oder wenn einfach nur rasch das Bett verlassen wird.
An der Halswirbelsäule gibt es auch einen funktionellen „Schiefhals“, also den steifen Hals oder „Hexenschuss am Hals“. Die Blockierung ist immer ein hochschmerzhaftes Ereignis. Im Kreuz entspricht sie einem in der Tiefe empfundenen reißenden oder schneidenden Schmerz.

Wirbelfehlstellungen können weit mehr als „nur“ Rückenschmerzen verursachen, sie können auch auf innere Organe Einfluss nehmen, da ihre nervale Versorgung von der Wirbelsäule her kommt. Einen Eindruck bekommen sie auf folgendem Bild Wirbelsäule.

Unsere Therapiekonzept:
Das Behandlungskonzept besteht aus Mobilisation der Wirbelsäule und deren Gelenke (bzw. auch die benachbarten Gelenkstrukturen z.B. Schultergürtel), Manipulationstechniken, Traktion, Querfriktion, Bindegewebstechniken, Nervenpunktmassagen und Infiltrationen der betroffenen Weichteilstrukturen wie Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenkkapseln. Diese Methoden kommen aus der orthopädisch manuellen Therapie, Osteopathie, ChiropraktikNeuraltherapie, Sportmedizin und chinesischen Medizin.