Therapieformen

Osteopathie / Chiropraktik

Sie basiert auf der Tatsache, das Gelenke und Nerven in besonderer Weise miteinander verschaltet sind. Sind z.B. Gelenkflächen zweier Wirbel miteinander verklebt, dann hat dies Auswirkungen auf die nervale Versorgung eines Körperabschnittes in dem dieses Gelenk liegt, da der aus dem Wirbelloch austretende Nerv an seiner Wurzel gestört wird. Man kann nun diese Gelenkblockade lösen und dadurch auch die gestörte Innervation wieder einregulieren und die dadurch verursachte Störung verschwindet. Sobald der Wirbel wieder seine ursprüngliche Lage erreicht hat, haben die Nerven wieder den ihnen zustehenden Platz. Ihre Innervation reguliert sich wieder, was weit reichende Folgen für das gesamte Segment hat. Die Durchblutung optimiert sich, die Muskulatur entkrampft sich etc. Auch Störungen von Organen können dadurch beseitigt werden. So kann beispielsweise Herzklopfen durch eine Manipulation an der oberen Brustwirbelsäule beseitigt werden.

Da das Rückenmark durch die gesamte Wirbelsäule verläuft und in jedem Körpersegment Nervenbahnen austreten, gibt es praktisch keine auch scheinbar organische Störung, die nicht durch eine Fehlstellung der Wirbelgelenke verursacht sein kann (Bild Wirbelsäule).
Vor dem osteopathischen Eingriff wird eine genaue Diagnostik betrieben. Manchmal sind Röntgenbilder erforderlich.
Auch die Osteopathie wird gern mit anderen Verfahren kombiniert wie beispielsweise der Akupunktur, Schröpfen oder Neuraltherapie.