Osteopathische Behandlungen

Das Behandlungskonzept, basierend auf Osteopathie, Chiropraktik, Sprotmedizin, orthopädisch manuelle Therapie u.a., ist geeignet für jegliche Schmerzen am Bewegungsapparat und für die Behandlungen von Kindern und Babys .

Die Behandlungen beziehen sich auf Beschwerden am:

Um eine erfolgreiche Therapie durchzuführen, benötigt man immer eine fundierte Diagnose. Hierfür wird jedem Patienten und Beschwerdebild so viel Zeit gegeben, wie dafür notwendig ist. Durch eine eingehende Untersuchung mit manueller Diagnostik, Palpation und Funktionstests wird eine funktionelle Strukturanalyse erstellt, aus der sich unter Einbezug aller beeinflussenden Strukturen, eine ursachenorientierte Diagnose ergibt.

Durch die ganzheitliche Denk- und Herangehensweise, kann ein erfolgreiches Behandlungskonzept erstellt werden, bestehend aus Mobilisation von Gelenken, Manipulationstechniken, Traktion, Querfriktion, Bindegewebstechniken, Nervenpunktmassagen und Infiltrationen der betroffenen Weichteilstrukturen wie Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenkkapseln. Diese Methoden kommen aus der orthopädisch manuellen Therapie, Osteopathie, Chiropraktik, Neuraltherapie, Sportmedizin und chinesischen Medizin (siehe auch Therapieformen).

 

Karpaltunnelsyndrom

Beim Karpaltunnelsyndrom (KTS, Medianus-Kompressions-Syndrom, andere Schreibweise: Carpaltunnelsyndrom, CTS) liegt eine Schädigung eines Nerven im Handbereich, des Nervus medianus (Mittelnerv), vor. Der Karpaltunnel (auch Karpalkanal genannt) ist der Raum zwischen den Handwurzelknochen und dem darüber liegendem Karpalband (Ligamentum carpi transversum), durch den verschiedene Sehnen und der Medianus-Nerv verlaufen. Dieser Nerv ist für die Empfindungsfähigkeit des Daumens, Zeige- und zum Teil auch Mittelfingers zuständig. Außerdem ist er für die Steuerung bestimmter Hand- und Fingermuskeln verantwortlich. Ein Karpaltunnelsyndrom entsteht, wenn der Medianus-Nerv durch erhöhten Druck innerhalb des Karpalkanals geschädigt wird. Der erhöhte Druck kommt durch ein Missverhältnis zwischen der Größe des Kanals und dem Platzbedarf der darin enthaltenen Strukturen zu Stande. Der Kanal ist entweder zu eng (zum Beispiel bei einer Arthrose des Handgelenks mit entsprechendem Knochenumbau oder nach Brüchen) oder die darin enthaltenen Strukturen benötigen mehr Raum, zum Beispiel, weil sie geschwollen sind (wie unter anderem in der Schwangerschaft oder bei einer Sehnenscheidenentzündung durch Überlastung).

Ein relativ typisches Symptom für das Karpaltunnelsyndrom ist es, wenn nachts Daumen bis Mittelfinger „einschlafen“, also taub werden oder zu kribbeln beginnen. Durch Reiben oder Bewegen der Arme lässt sich dieses Problem zunächst meist schnell beheben. Ist die Erkrankung bereits weiter fortgeschritten, können die Krankheitszeichen aber auch dauerhaft bestehen bleiben. Zudem können Schmerzen beim Greifen auftreten, die sich wie kleine, einschießende elektrische Schläge anfühlen. In noch späterem Stadium können auch die Muskeln – insbesondere des Daumenballens – beginnen sich abzubauen.

Unsere Therapiekonzept:
Das Behandlungskonzept besteht aus Mobilisation des Handgelenk (bzw. auch die benachbarten Gelenkstrukturen), Manipulationstechniken, Traktion, Querfriktion, Bindegewebstechniken, Nervenpunktmassagen und Infiltrationen der betroffenen Weichteilstrukturen wie Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenkkapseln. Diese Methoden kommen aus der orthopädisch manuellen Therapie, OsteopathieNeuraltherapie, Sportmedizin und chinesischen Medizin.