Philosophie

Unsere Auffassung von der Krankheitsentstehung bzw. Gesundheitserhaltung
Krankheit und Leiden sind ein Zusammenbruch der individuellen biologischen Anpassungsfähigkeit. Hierbei spielt die extrazelluläre Matrix eine Schlüsselrolle.

Das Streben unserer Praxis
Aufspüren der Krankheitsursache den Patienten auf den Weg der Heilung verhelfen und begleiten durch die naturgemäße Behandlung die Selbstheilungskräfte wieder aktivieren um schließlich die Gesundheit auf festen Boden zu stellen.

Zusammenwirken
Bei uns gibt es keine kontroverse Diskussion über naturheilkunde oder Schulmedizin, denn diese beiden Bereiche sollten Hand in Hand arbeiten, nach dem Motto: man kann das eine tun ohne das andere zu lassen im Sinne der Ganzheitlichkeit und der eigenen Gesundheit. Es stellt sich viel mehr die Frage, bei welcher Krankheit, bei welchem Patienten und zu welchem Zeitpunkt ist welche Therapieform sinnvoll?

Was uns krank macht:
Grundsätzlich gilt es festzuhalten, dass die Dosis das Gift aus- macht. Außerdem hat jeder Mensch… (mehr)

Entstehung der Krankheit:
Definition Krankheit ist der Ausdruck biologisch zweckmäßiger Abwehrvorgänge gegen exogene und endogen Gifte bzw. der Ausdruck erlittener Giftschäden, die der Organismus… (mehr)

Der Ausweg:
Es wird das Prinzip einer Regulationstherapie verfolgt, mit der man einen aus dem Gleichgewicht geratenen Organismus wieder in den Zustand… (mehr)

Entstehung der Krankheit

Definition Krankheitist der Ausdruck biologisch zweckmäßiger Abwehrvorgänge gegen exogene und endogen Gifte bzw. der Ausdruck erlittener Giftschäden, die der Organismus wegen seines Bestrebens, die Homöostase nach Möglichkeit zurück zu gewinnen, wieder auszuregulieren versucht.

Ort der Entstehungist der so genannte Pischinger Raum. Es handelt sich hierbei um die extrazelluläre Matrix, der Bereich des Gewebes (vor allem im Bindegewebe), der zwischen den Zellen im so genannten Interzellularraum liegt und alle Zellen des Körpers miteinander Verbindet. Somit sind alle biologischen Abläufe im Körper miteinander verbunden. In dieser Matrix sind Kapillaren (Blut, Lymphe) und Nervenfasern eingebettet, außerdem wird der Stofftransport zwischen Zelle und Blutgefäß reguliert.

Gesundheitbesteht darin, dass die Homöostase aufrechterhalten wird. Diese ist stets bemüht das innere Milieu des Organismus über Regulation in der Konstanz eines dynamischen Gleichgewichtes zu halten. Ähnlich wie eine Sinuskurve, schlägt sie zu beiden Seiten aus, jedoch im Durchschnitt bildet sie ein „gesundes“ Mittelmaß. Doch sollten die Reize und die Belastungen in der Summe oder in der Intensität zu groß werden (durch Schadstoffe/Keime und/oder Überbelastung), kommt das System aus dem Gleichgewicht. Über die Atemwege, den Verdauungstrack oder die Haut können die Schadstoffe/Keime aufgenommen werden. Durch eine Überbelastung oder Stoffwechselstörung verbleiben die so genannten Schlackstoffe im Bindegewebe. Dadurch ist die Versorgung der Zellen nicht mehr ausreichend gewährleistet und somit die Regeneration erschwert oder sogar nicht mehr möglich.

Adaption ist nun der Versuch eines „Zuviel“ an einem Ort zu kompensieren durch die Einbindung benachbarter Systeme. Dadurch kann eine aus dem Gleichgewicht geratene Regulation lange bestehen und zur unterschwelligen Dauerbelastungen werden ohne dass dies von außen wahrgenommen wird. Dies ist die Phase in der sich die Krankheit anbahnt aber vom Patienten noch nicht wahrgenommen wird.

Reaktionsstarreentsteht schließlich durch ein Überhandnehmen der Kompensation. Obwohl die benachbarten Systeme versuchen mitzuhelfen, wird der Grundmechanismus überlastet, wodurch die extrazelluläre Matrix (Bindegewebe) von nicht abtransportierten Schadstoffen überladen wird. Somit wird die Zelle nicht mehr ausreichend versorgt bzw. ihre Stoffwechselprodukte nicht mehr entsorgt. Man kann diesen Zustand mit einer Zugfeder vergleichen, die sich zwar lange Zeit wachsender Zugkraft anzupassen vermag, aber bei Überdehnung verliert sie ihre Elastizität und ihre Verformung erstarrt.

Azidose ist die chemische Folge der liegen gebliebenen Schadstoffe bzw. erloschenen Versorgung der Zelle. Diese Übersäuerung sorgt nun für den fortscheitend schlechter werdenden Zustand des Gewebes und das ist gleichbedeutend mit Krankheit bzw. chronischer/degenerativer Krankheit.

Fazit:Krankheiten fallen nicht vom Himmel, sie sind vielmehr das Resultat all der kleinen Sünden, die wir täglich begehen > Hippokrates 460-370 v.Chr.

Der Ausweg